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Freeware & Computersicherheit


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14 replies to this topic
Seidenweber
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moderators note: Themen-Split aus 'E-Mail mit Anhang per ahk und SwithMail versenden'

 
Auch wenn das nicht so ganz hierher gehört. Darf ich zu SwithMail mal etwas fragen?
 
Ich finde das Programm eigentlich nur bei den üblichen Verdächtigen, die jede Freeware promoten, um damit Werbung zu verkaufen bzw. mit fragwürdigen Downloadern irgenwelche Toolsbars und sonstigen Krempel in Umlauf bringen.
 
Dann stehen da auch so aussagekräftige Dinge wie "All Time Downloads: 80", oder 1 Bewertung mit voller Punktzahl.
 
Da ich ja etwas para bin, frage ich mich, wie man einfacher an Account-Daten kommt, als ein Tool in Umlauf zu bringen, was nach hause telefoniert und dort meine Zugangsdaten abliefert... Und selbst, wenn es "nur" aktive Mailadressen übermittelt, ist das auf Dauer einträglicher als Arbeit.
 
Ist SwithMail allgemein bekannt oder sollte man das kennen und nur ich hab das mal wieder verpennt??


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gregster
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Ist natürlich ne berechtigte Frage. Aber wenn man grundsätzlich vorsichtig und bewusst mit (den eigenen) Daten umgeht, dann sehe ich da kein besonderes Risiko. Wer dagegen überwiegend unvorsichtig ist, der hat auch ohne dieses Programm ein Problem...wink.png

 

Fragen zur Sicherheit stellen sich natürlich grundsätzlich bei Programmen, deren Quellcode nicht vorliegt. Nicht, dass ich den persönlich prüfen würde (oder könnte), aber man geht natürlich bei Open Source-Programmen oder bei Programmen die, sagen wir mal, von Chip.de empfohlen werden, davon aus, dass einige Augen drübergeschaut haben und bei verdächtigem Verhalten reagiert bzw. gewarnt wird. So wie z. B. beim Orbit Downloader, der sich offenbar sehr kurzfristig zur Malware wandelte (http://www.heise.de/...pe-1941375.html und http://www.chip.de/d...r_25397171.html , insbes. Hinweis unten) - nie verwendet, nur so als Beispiel.

 

Was macht man also mit solchen Programmen, die offenbar nicht sehr bekannt oder verbreitet sind? Das ist meiner Meinung nach eine Frage von Sicherheitsstufen. Auf dem PC, mit dem ich Online-Banking mache (selten genug) und ggf. sensible Daten speichere, landen bspw. nur die allernötigsten Programme, denen ich vertraue. Da ist noch nicht mal AHK auf der Windowspartition... Auf meinem Laptop "für alle Tage" sehe ich das schon wesentlich lockerer: im Internet surfen, Musik hören und verwalten, mit Autohotkey programmieren, Programme testen etc. Trotzdem scanne ich unbekannte Dateien schon bei leichtem Verdacht mit einem lokalen Virenscanner und zusätzlich mit VirusTotal, ggf öffne ich sie nur in einer 'Sandbox'. Schließlich will ich das System nicht absichtlich korrumpieren und neu aufsetzen müssen.

 

In diesem Fall hier habe ich mir außerdem die Homepage des Programmierers Tim Bare ( http://www.tbare.com/ ) angesehen. Warnungen zum Programm habe ich im Netz keine gesehen, aber eben auch besonderen Empfehlungen. Letztendlich bildet sich bei mir ein subjektives Gesamtbild (womit ich bisher immer ganz gut gefahren bin). In diesem Fall hatte ich keine großen Bedenken. Zumal ich zum Verschicken der Mails ein neues, jungfräuliches Gmail-Konto verwendet habe (und sensible Daten würde ich so oder so nur im äußersten Notfall per Mail und keinesfalls automatisiert verschicken). Sollte dieses Konto tatsächlich gekapert werden, wär mir das reichlich wumpe. Ok, als Empfänger habe ich mein "Mailkonto für minderwichtigen Alltagskram" verwendet. Wer mir da Spam hinschicken will, bitte schön... der Spamordner dort ist ziemlich robust und inzwischen erfreulich treffsicher. Und sollte diese Mailadresse mal unbrauchbar werden... dann nutze ich eben eine andere. Wegen mir würde Tim Bare seinen Job kaum aufgeben können, selbst wenn er ein Betrüger wäre. (In seinem Support-Forum empfiehlt er übrigens selbst, im Zweifel eine "Wegwerf-Adresse" zum Verschicken der Mails zu verwenden, auf die man notfalls auch verzichten könnte, da letztlich jeder, der Zugriff auf die lokale xml-Datei bekommt, das dort versteckte Passwort über die grafische Oberfläche wieder sichtbar machen kann - der Junge macht schon einen vernünftigen Eindruck)

 

Aber dein Hinweis ist schon sehr wichtig. Ich erlebe im Freundes- und Bekanntenkreis regelmäßig Fälle, wo man sich eben keine Gedanken macht. Und die Folgen sind dann entsprechend.

 

_edited_



CodeNewbee
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@ Seidenweber,

 

Ich finde das Programm eigentlich nur bei den üblichen Verdächtigen, die jede Freeware promoten, um damit Werbung zu verkaufen bzw. mit fragwürdigen Downloadern irgenwelche Toolsbars und sonstigen Krempel in Umlauf bringen.

 

Also zunächst einmal, würde ich niemals eine ungeprüfte Software verwenden. Die Exe Datei ist nur 539 kb groß, das Tool ist auch bei: http://sourceforge.n...ects/swithmail/ gelistet.
Ich habe es gescannt mit Spybot Search and Destroy 2.0, außerdem bei virustotal.com von 44 unterschiedlichen Virenscannern überprüfen lassen. Und natürlich auch mit meiner Norton Internet Security Suite 2013 eine Überprüfung durchgeführt.
Ergebnis: 0 Treffer!!!

Die Links für SwithMail:
https://www.virustot...9907f/analysis/
und:
http://virusscan.jot...7b05d31ac567e59

Weiterhin habe ich mir die Internetseite des Herstellers der Software Tim Bare --- http://www.tbare.com --- auch genau angesehen und konnte ebenfalls nichts Negatives feststellen.
Von daher würde ich der Software ein gewisses Grundvertrauen entgegenbringen.

 

An Swith Mail finde ich ziemlich genial das hiermit eine universelle XML Datei erstellt werden kann, die dann als Grundlage für verschiedenste Projekte taugt.

@ gregster

Ich sehe schon, wir sind sicherheitstechnisch auf einer Wellelnlänge. Auch ich verwende natürlich ein jungfreuliches Konto für den Versand. Außerdem kommt auch nur geprüfte Software auf meine Rechner.
Weiterhin wird in meinem Fall lediglich eine Textdatei verschickt, die mir Backup Logdateien anzeigt. Hiermit kann ich dann prüfen, ob der Abgleich oder die Datensicherung erfolgreich war.
Also auch nichts streng vertrauliches.

Weiterhin werde ich bei Tim Bare mal anfragen, ob der Quelltext nicht auch zur Verfügung stellen will, was das Vertrauen in seine Software noch weiter verbessern kann.

@ All

Ich wünsche noch einen schönen Sonntag.



nnnik
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Was macht man also mit solchen Programmen, die offenbar nicht sehr bekannt oder verbreitet sind? Das ist meiner Meinung nach eine Frage von Sicherheitsstufen. Auf dem PC, mit dem ich Online-Banking mache (selten genug) und ggf. sensible Daten speichere, landen bspw. nur die allernötigsten Programme, denen ich vertraue. Da ist noch nicht mal AHK auf der Windowspartition... Auf meinem Laptop "für alle Tage" sehe ich das schon wesentlich lockerer: im Internet surfen, Musik hören und verwalten, mit Autohotkey programmieren, Programme testen etc. Trotzdem scanne ich unbekannte Dateien schon bei leichtem Verdacht mit einem lokalen Virenscanner und zusätzlich mit VirusTotal, ggf öffne ich sie nur in einer 'Sandbox'. Schließlich will ich das System nicht absichtlich korrumpieren und neu aufsetzen müssen.

Hier würde ich das Programm Sandboxie empfehlen.

 

BTW Scanner bieten kaum Sicherheit.

Ich hatte mehr Viren etc. mit einem Rechner mit tüchtigem Virenschutz (Norton) als mit meinem Pc ohne Virenschutz.

Schädliche Software benutzen häufig Fehler in Programmen.

Deshalb benötigen Schutzprogramme Updates welche wieder ein Risiko sind.(bsp Avast: Ein Hacker war für drei Minuten auf dem Update Server. Genug Zeit um meinen Rechner zu infizieren)


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CodeNewbee
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Ja, aber wenn Du die Datei bei https://www.virustotal.com/de hochlädst hast Du ja gleich über 40 Scanner. Zusätzlich kann dann noch auf http://virusscan.jotti.org/de ein weiterer Check durchgeführt werden.
Die Links für SwithMail:
https://www.virustot...9907f/analysis/
und:
http://virusscan.jot...7b05d31ac567e59

Da ist auf jeden Fall eine gewisse Sicherheit gegeben.

Falls Du nicht glaubst das es funktioniert: Kompiliere doch einfach mal ein ahk Script unter Verwendung von mpress.exe und lade die exe Datei dann bei den beiden Diensten hoch. Du hast direkt mehrere Treffer!!!
Das dies Fehlalarme sind ist klar, allerdings scheint mpress ein virenähnliches Verhalten an den Tag zu legen. Diese Dienste sind immer meine erste Anlaufstelle bei unbekannten Programmen!!!
Sandboxie verwende ich auch, allerdings wüßte ich nicht, wie es bei einem Mailprogramm helfen sollte...

Aber ich glaube das wir hier langsam aber sicher Offtopic sind, da unsere Diskussion hier nun nichts mehr mit ahk zu tun hat ... ;-)



CodeNewbee
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@ Seidenweber

Danke für das Splitting... Das erhöht die Übersicht und verwirrt andere Hilfesuchende nicht.



Seidenweber
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Hier sind wir nun fein im OffTopic-Bereich und damit wieder OnTopic :)

 

Was ich so interessant finde, ist das Abschweifen zu den Virenscannern. Das hat nämlich mit der von mir angestoßenen Frage nichts zu tun.

 

Ich bekomme täglich zwischen 50 und 100 Spam-Mails. An guten Tagen auch gerne mal 200 - darunter zahlreiche Viren. Ich habe z.B. gerade heute morgen 178 Viren-Mails gelöscht.

Das erwähne ich nur mal, um zu sagen, dass ich durchaus schon die eine oder andere 'Schadsoftware' gesehen habe ;)

 

Worum es mir bei meiner Frage aber ging, war der scheinbar sorglose Umgang mit vollkommen unbekannten Programmen, denen man - damit sie überhaupt arbeiten können - alle Türen öffnen und sicherheitsrelevante Daten anvertrauen muss. Und Zugangsdaten sind durchaus sicherheitsrelevant, wenn es sich eben um einen entsprechenden Account handelt.

 

@CodeNewbee

Du benutzt ein Schrottkonto bei dem es dann ja auch egal ist, ob die Zugangsdaten in falsche Hände geraten. Das ist ok so. Aber wieviele Leute tun das nicht?

 

Und die Kriterien, die hier so aufgestellt werden, finde ich einfach Klasse "Ich hab mir die Homepage angesehen" - *gg* Das ist natürlich ein unschlagbarer Garant für Sicherheit ;)

Und das genialste finde ich immer noch die EINE positive und damit auch einzige Bewertung zu dem Teil, die ich an 2 oder 3 Stellen gesehen habe.

 

Die Frage, ob das Ding schon jemand vorher gesehen hat, war nicht so weit hergeholt, weil man in aller Regel ja tatsächlich auf das oben Erwähnte "Grundvertrauen" angewiesen ist, was mir allerdings vollkommen fehlt...


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nnnik
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Scanner bieten generell nur Sicherheit gegen bekannten Schadcode.

Damit kann man neue Viren nur geringfügig Identifizieren.

Was anderes sind Verhaltensscanner, welche durchaus in der Lage sind neue Viren zu Identifizieren.

Jedoch kann man auch neue Viren entwickeln welche nicht von Verhaltensscannern erfasst werden.


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CodeNewbee
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@ Seidenweber

 

Ich bekomme täglich zwischen 50 und 100 Spam-Mails. An guten Tagen auch gerne mal 200 - darunter zahlreiche Viren. Ich habe z.B. gerade heute morgen 178 Viren-Mails gelöscht.

Das erwähne ich nur mal, um zu sagen, dass ich durchaus schon die eine oder andere 'Schadsoftware' gesehen habe

 

Was ist denn da los bei Dir? ... Ich empfehle einen leistungsstarken Spamfilter ;-)  z.B. Spamhilator (nicht getestet), Direkt von chip.de: http://www.chip.de/d...r_13007691.html
Ein Antivirenprogramm sollte doch in der Lage sein, zumindest bekannte Viren als Anhang direkt zu löschen...
 

Und die Kriterien, die hier so aufgestellt werden, finde ich einfach Klasse "Ich hab mir die Homepage angesehen"

 

Dies war ja nur einer von verschiedenen Aspekten. Es kann aber durchaus Aufschluss über die Motive des / der Entwickler geben. Wenn dort ein unseriöser "Downloader" angeboten wird, ist der Besuch dort für mich direkt beendet... ;-) ;-) ;-)

Na ja es ist immer so eine Sache mit dem Grundvertrauen. Aber wenn ich meinen Maßnahmenkatalog abgearbeitet habe und noch im Netzt recherchiert habe, bin ich eigentlich zufrieden ;-)

@ nnnik

Ich würde vorschlagen wir einigen uns darauf das es keine absolute Sicherheit geben kann. Spybot Search and Destroy führt unter anderem auch eine Verhaltensanalyse durch. Weiterhin eigentlich auch alle führenden Antivirenprogramme. Dennoch gebe ich Dir Recht das es bei den neuesten Schadroutinen fast unmöglich ist, diese zu erkennen.
Ein gutes Beispiel hierfür sind schlafende Schadprogramme, die Ihren Schadcode erst mit einer erheblicher Verzögerung ausführen.



gregster
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Natürlich sind Scanner (auch heuristische), eine Sandbox, das Studieren der Homepage etc. nur Mosaiksteine. Aber wie das Beispiel 'Orbit Downloader' zeigt, genauso wie nnniks Avast-Beispiel, können auch bisher beliebte und zuverlässige Programme plötzlich zu Malware mutieren. Dagegen gibt es keine Schutzmaßnahmen. Es sei denn, du benutzt nur quelloffene Programme, die du selbst überprüfst und kompilierst...

Daher meine Empfehlung, für alle wichtigen Transaktionen einen zweiten PC zu verwenden und dort nur das allernötigste aufzuspielen. Wenn das nicht geht, könnte man bspw. über das Booten von einer Live-Linux-CD nachdenken, die man mit dem nötigsten für Online-Banking etc. ausgestattet hat.

 

 

Und die Kriterien, die hier so aufgestellt werden, finde ich einfach Klasse "Ich hab mir die Homepage angesehen" - *gg* Das ist natürlich ein unschlagbarer Garant für Sicherheit

 

Tja, wenn du einen einzelnen Mosaikstein herauspicken willst... aber wie ich schon sagte, es gibt keine unschlagbaren Garanten für Sicherheit auf dem Computer... Einzig und allein das Gesamtbild, das man von einem Programm bekommt, kann entscheidend sein, ob man es einsetzt. Da hier natürlich Fehler möglich sind und es stets nur eine Momentaufnahme sein kann, sollte man immer überlegen, ob das Restrisiko mit den Sicherheitsanforderungen auf dem Test-PC zusammenpasst.

Wenn sich Lexikos entschließen würde, beim nächsten AHK-Update, Schadcode in Autohotkey einzuschleusen (oder jemand seinen Account hacken würde und das für ihn tun würde), würde das dir auffallen, weil du (bei jedem Update) ausführlich den Source Code studiert? Und kompilierst du dir die AHK-exe dann selber oder verwendest du die vorkompilierte Exe, die ja einen völlig anderen Source Code haben könnte? Ich mache mir die Mühe jedenfalls nicht, da ich durch meine Eindrücke hier ein gewisses Grundvertrauen in Lexikos habe und ich AHK in keinem für mich besonders sicherheitsrelevanten Bereich einsetze. Klar, wenn Lexikos' Konto gehackt wird, wird das bekannt werden. Aber in der Zwischenzeit werden schon einige die neueste Version installiert haben und es könnte bereits zu spät sein.

 

Und das "Homepage ansehen" ist daher wichtig, da man eben in vielen Fällen verdächtige Indizien finden kann, die einen stutzig machen können. Hier fand ich dagegen auch ein kleines Support-Forum vor, in dem ich aufgrund der dortigen Antworten des Betreibers schon den Eindruck hatte, dass er ein halbwegs vernüntiger Kerl ist. Würde ich sein Programm bspw. beruflich einsetzen wollen, dann würde er bestimmt gegen entsprechende Entlohnung das Programm für mich anpassen und mir auch den Quellcode liefern. (oder ich würde mir einen Anbieter suchen, der das leisten kann bzw. ein quelloffenes Programm benutzen). Bei einer Freeware, die eher für den privaten Gebrauch  bestimmt ist, kann ich das nicht unbedingt erwarten. Außerdem stände mir noch frei, die von Tim Bare angegebenen Referenzen und ihn selbst zu kontaktieren, um mir einen genaueren Eindruck zu verschaffen. Aber das wäre in meinem Fall dann doch ein Overkill gewesen.

Ich verwende Computer seit Mitte der 80er Jahre. In all den Jahren hat bei mir noch kein Virus oder Phishingversuch irgendeine ernsthafte Schadwirkung entfalten können. Alle Jubeljahre hat es mich allenfalls etwas Freizeit gekostet, (sicherheitshalber) ein Backup aufzuspielen (aber diejenigen mit den meisten Viren auf dem PC, haben in der Regel auch keine Backups zur Hand)

 

 

Du benutzt ein Schrottkonto bei dem es dann ja auch egal ist, ob die Zugangsdaten in falsche Hände geraten. Das ist ok so. Aber wieviele Leute tun das nicht?

 

Aber kann das mein Problem sein? Ich weiß, dass viele Leute sorglos mit ihren Daten umgehen. Sie könnten und müssten es heutzutage besser wissen. Sie wurden und werden immer wieder gewarnt. Trotzdem tun sie es... Aber die Leute wissen auch, dass man nicht zu schnell mit dem Auto fahren sollte...

 

Seidenweber, was sind denn deine Kriterien für den Einsatz von Software? Wie entscheidest du, ob du bspw. ein Programm wie Autohotkey einsetzt?



Seidenweber
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Ich bin neben der Benutzung von SandBoxie und Anti-Virus-Software wie andere auf mein Bauchgefühl angewiesen.
 
Software, die ich nur vorübergehend benutze (z.B. Videobearbeitung oder Tools mit kurzer Halbwertzeit, Spiele, CheatEngine & Co.), ist grundsätzlich in einer jeweils eigenen SandBox installiert
 
Weil es aber aus meiner Sicht keine echte Sicherheit mit vertretbarem Aufwand gibt, versuche ich, mit meinen Daten insgesamt etwas bewusster umzugehen.
 
Zum Beispiel sind sensible Daten auf dem Rechner auch im laufenden Betrieb nur mit Passwort zugänglich. Ich mache eine 3-fach redundante Datensicherung (1 x intern und 2 x extern) - je nach Art der Daten rollierend, kummulativ. oder gespiegelt. Keine Benutzung von Speicherplatz, der sich meiner Kontrolle entzieht. Banking über Bank-Software mit Secoder & HBCI-Karten.
 
Die Startpartition enthält keine veränderlichen Benutzerdaten und ist mit CloneZilla gesichert. Die Wiederherstellung dauert damit solange, wie ich brauche, um mir einen Kaffee zu holen.
 
Wenn es mich also mal erwischt, bin ich ganz zuversichtlich, dass sich der Schaden in Grenzen hält.
 
Fühle ich mich 'sicher'? Nein happy.png
 

Was ist denn da los bei Dir? ... Ich empfehle einen leistungsstarken Spamfilter ;-) z.B. Spamhilator (nicht getestet), Direkt von chip.de: http://www.chip.de/d...r_13007691.html
Ein Antivirenprogramm sollte doch in der Lage sein, zumindest bekannte Viren als Anhang direkt zu löschen...

 
Die Mails sind schon gescannt und haben entsprechende tags. Ich lasse nur nichts automatisch löschen.
 
Kontakte, die in der WhiteList stehen sind auch nach Anlass oder Personen farblich markiert, gelabelt und absortiert. Die Möglichkeit, in Thunderbird Anzeigefilter zu setzen, statt sich alle Postfächer ansehen zu müssen, macht das alles sehr übersichtlich.
 

Wenn sich Lexikos entschließen würde, beim nächsten AHK-Update, Schadcode in Autohotkey einzuschleusen (oder jemand seinen Account hacken würde und das für ihn tun würde), würde das dir auffallen, weil du (bei jedem Update) ausführlich den Source Code studiert?

 

Ja klar happy.png Man muss sich das so vorstellen, dass ich abends mit einem Karton Endlospapier im Bett sitze und Quellcode lese. Und danach träume ich das alles in Maschinencode. ^^


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CodeNewbee
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@ gregster

 

 

Und das "Homepage ansehen" ist daher wichtig, da man eben in vielen Fällen verdächtige Indizien finden kann, die einen stutzig machen können. Hier fand ich dagegen auch ein kleines Support-Forum vor, in dem ich aufgrund der dortigen Antworten des Betreibers schon den Eindruck hatte, dass er ein halbwegs vernüntiger Kerl ist.

 

So sehe ich das ja auch... und es kann auch nur 1 Bestandteil der Sicherheitsprüfung sein...


@ Seidenweber
 

 

Die Startpartition enthält keine veränderlichen Benutzerdaten und ist mit CloneZilla gesichert. Die Wiederherstellung dauert damit solange, wie ich brauche, um mir einen Kaffee zu holen.

Es gibt einen erheblichen Nachteil: Du musst Deinen Rechner von CD booten, um das Betriebssystem zu sichern und wiederherzustellen. Ich empfehle Dir mal eine Blick auf Macrium Reflect Professional zu werfen.
Warum?

1. Du kannst ein Vollbackup der Systempartition bei laufendem System erstellen

2. Die Wiederherstellung über das Bootmedium (USB oder Boot-CD) dauert nur wenige Minuten
3. Du kannst zeitgesteuterte oder manuelle Backups ausführen

4. Maximale Sicherheit: Ein Backup auf ein externes Medium bevor Du eine dubiose Software testest, das dann getrennt wird... sicherer geht es wohl kaum

Backups natürlich immer nach dem Großvater - Vater - Sohn Prinzip erstellen, aber das machst Du ja eh schon.

 

 

Ja klar happy.png Man muss sich das so vorstellen, dass ich abends mit einem Karton Endlospapier im Bett sitze und Quellcode lese. Und danach träume ich das alles in Maschinencode. ^^

 

Na ja das dachten wir uns schon... grin.png   grin.png   grin.png   grin.png   grin.png



Seidenweber
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Es gibt einen erheblichen Nachteil: Du musst Deinen Rechner von CD booten

 

Nein, CloneZilla rennt bei mir von der ersten Partition der internen BackUp-Platte. Also nur beim Booten kurz die Partition auswählen, Enter drücken und Kaffee holen.

Die Installation ist dieselbe, wie auf einen USB-Stick

 

Die Image-Dateien sind insgesamt knappe 10 GB groß (entpackt runde 27 GB ohne pagefile.sys und hiberfil.sys) und brauchen 4,5 Minuten für die Wiederherstellung.

Mit aktueller Hardware wäre das wohl noch nen Zacken schneller.

 

Aber wenn Macrium Reflect Professional das toppen kann, würde ich damit gerne etwas herumspielen. Nicht booten müssen hat ja auch was.


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Macrium Reflect Professional ist zumindest mal einen Test wert!! Ist zwar nur in englisch, aber das dürfte ja kein Problem sein. ;-)
Die Wiederherstellungs-CD, basiert auf Windows PE, ist ein Traum, Sie bootet direkt in den Wiederherstellungsmodus, und mit ein paar Mausklicks, ist Alles wieder im Grünen... Und falls Du Dich dann für die Professional Version entscheidest, ist da meistens auch noch rabattechnisch mit den Entwicklern etwas machbar. Gefunden: 30% Rabattcode bis 31.08.2013: VFX-X9S-XQV - Rabattcode funktioniert - Getestet!!

 

Nein, CloneZilla rennt bei mir von der ersten Partition der internen BackUp-Platte. Also nur beim Booten kurz die Partition auswählen, Enter drücken und Kaffee holen.

 

Na ja ok, aber wenn Du mit Clonezilla und der grafischen Benutzeroberfläche arbeitest, mußt Du ja doch das ein oder andere mal klicken. Auf Kommandozeilenebene sicher nicht, aber hier darf dann natürlich auch nicht der kleinste Fehler in der Befehlszeile passieren...


Edited by CodeNewbee, 28 August 2013 - 12:45 PM.


nnnik
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OK wie auch immer.
Back zu Scannern ich hatte grade wieder ein Virus D:.
Jedoch macht mir das nichts ich hab ihn innerhalb von einer Stunde runterbekommen.
Das dumme ist das ich mir vor Zwei tagen extra Avast draufgetan habe, in der neuesten Version.
Mein Fazit Virenscanner etc. in den Eimer die machen nur den Computer langsamer.

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